kdw
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Posted: 22.02.2016, 21:03 Post subject: Thinglyfied Cloud Connector Kit … |
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Hallo Forum.
Wenn Sie Thinglyfied ausprobieren wollen, können wir Ihnen drei Varianten eines Cloud Connector Kits (CCK) anbieten. Die drei CCK unterschieden sich eigentlich nur hinsichtlich der Hardware, die jeweils als Thing Network Device (TND) zum Einsatz kommt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist ein CCK nicht an eine bestimmte Cloud gebunden. Über die beigefügten Beispiele werden daher gleich mehrere Clouds unterstützt.
1. CCK mit DNP/9535: Diese Modul-Variante mit einem DIL/NetPC richtet sich in erster Linie an Schaltungsentwickler, die neue Feldgeräte planen. Als Schnittstellenverbindungen zur eigenen Schaltung stehen 3x UART, 1x SPI (Master/Slave), 1x I2C (Master/Slave), 1x CAN und 1x USB mit bis zu 480 Mbps zur Verfügung. Die Cloud-Verbindung erfolgt per 10/100 Mbps-Ethernet-LAN.
2. CCK mit IGW/935: Thing Network Device (TND) ist ein IGW/935. Mit dieser CCK-Variante können Systemintegratoren z.B. unterschiedliche Maschinen- und Anlagensteuerungen mit einer Cloud koppeln oder durch eine Industrie 4.0-konforme „Verwaltungsschale“ ergänzen. Das vorinstallierte Beispiel besitzt Treiber für eine Siemens S7-1200-SPS. Neben einer LAN-Schnittstelle hat das IGW/935 1x RS232 bzw. 1x RS485 (umschaltbar) sowie 1x USB mit bis zu 480 Mbps zu bieten.
3. CCK mit IGW/936-L: Als Hardware wird ein IGW/936-L mit integrierter SIM-Karte geliefert. Neben dem internen LTE-Modem für die Cloud-Kommunikation bietet ein IGW/936-L 1x 10/100 Mbps LAN, 1x 10/100/1000 Mbps LAN, 1x RS232/RS485 (umschaltbar) , 1x RS485 sowie 1x USB mit bis zu 480 Mbps. Insgesamt ist diese CCK-Variante ein hoch flexibles IOT-Gateway mit vorkonfigurierten REST-API- und MQTT-Beispielen, um Systemintegratoren in der Automatisierung schnelle und einfache Cloud-Anbindungen zu ermöglichen.
Die drei Varianten des Cloud Connector Kits werden mit verschiedenen Beispielkonfigurationen ausgeliefert. Für die Konfiguration zwischen Datenquelle bzw. Datensenke (z. B. Sensor, Aktor oder Steuerung) auf der einen und der Cloud auf der anderen Seite nutzt das Things Configuration WebUI (TCW) die Open Source-Software Node-RED:
Die Abbildung zeigt einen Node-RED-Flow, der zunächst Modbus-Daten (MB-Master) von einem Sensor oder aus einer Steuerung abholt, diese Daten dann in ein anderes Zahlenformat (*0.01) wandelt und dann per MQTT in die Cloud schickt. Zu Kontrolle werden die Cloud-Daten über zwei weitere Funktionen aus der Cloud zurückgelesen, per TCP-Socket weitergeleitet und parallel dazu in einer Debug-Anzeige ausgegeben.
Gruß KDW |
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